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Das Märchenschloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein

Beste Steinmetzarbeiten
Beste Steinmetzarbeiten
Blick vom Söller
Blick vom Söller

Schloss Neuschwanstein ist mit rund 1,4 Millionen Besuchern jährlich ein Touristenmagnet. Von der Marienbrücke aus präsentiert sich ein einmaliger Blick auf das prächtige Gebäude und die beeindruckende Pöllatschlucht. Im Rahmen einer Führung können die Räumlichkeiten des Märchenkönigs Ludwig II. besichtigt werden.

Die Geschichte des Schlosses geht zurück bis ins Jahr 1090. Damals wurden auf dem Bergrücken „Jugend“ zwei kleinere Burgen errichtet. Auf diesen Burgruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau entstand nach der Grundsteinlegung im Jahr 1869 Schloss Neuschwanstein. Der König wollte sich einen privaten Rückzugsort schaffen. Das Schloss sollte seinem Ideal einer mittelalterlichen Ritterburg entsprechen, gleichzeitig aber über alle technischen Errungenschaften der damaligen Zeit verfügen. Die Innenräume wurden im neoromanischen und neogotischen Stil ausgestattet.

Der Bau kam nur sehr langsam voran und so wurde im Jahr 1873 zunächst der Torbau mit einer Wohnung für den König fertiggestellt. Erste Räume im Schloss konnten im Jahr 1884 bezogen werden. Aufgrund seines mysteriösen Todes im Jahr 1886 erlebte der Märchenkönig sein Traumschloss niemals in Vollendung. Besonders beeindruckend ist der riesige Sängersaal, der sich über die gesamte vierte Etage erstreckt und dem gleichnamigen Saal in der Wartburg nachempfunden wurde.

Bereits sieben Wochen nach Ludwigs Tod wurde das Schloss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu Lebzeiten Ludwigs wurde das Schloss noch als „Neue Burg Hohenschwangau“ bezeichnet, den Namen Schloss Neuschwanstein erhielt das Bauwerk erst nach seinem Tod.