Sie befinden sich hier: Startseite >
Die beiden Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Hohenfrey- und Eisenberg

Kinder haben viel Spaß
Kinder haben viel Spaß
Burgruine Eisenberg
Burgruine Eisenberg

Die beiden nebeneinanderliegenden Burgruinen Hohenfrey- und Eisenberg gelten als größte und schönste Ruinen Bayerns. Die weithin sichtbaren Burganlagen erheben sich auf einem Kalkmassiv über dem Dorf Zell.

Burg Eisenberg ist die ältere der beiden Burgen, die erstmals im Jahr 1340 unter der Bezeichnung Isebrech erwähnt wurde. Nachdem die Tiroler die Burgen der Edelfreien von Hohenegg eingenommen hatten, errichteten die Adligen mit der Burg Eisenberg einen neuen Herrschaftssitz. Direkt gegenüber baute der Sohn des Hauses ab 1418 die Burg Hohenfreyberg. Auch wenn während dieser Zeit einige Burgen bereits verlassen oder schlossähnlich umgebaut wurden, plante Friedrich von Freyberg zu Eisenberg die Anlage im Stil einer mittelalterlichen Höhenburg. Damit handelt es sich um die letzte Burg stauferzeitlicher Bauweise. Sein ehrgeiziges Bauvorhaben brachte die Familie allerdings an den Rand des Ruins und die Burg musste verkauft werden. Nun folgte eine wechselvolle Geschichte mit zahlreichen Umbauten und Erweiterungen und mehreren Änderungen der Besitzverhältnisse. Beide Burganlagen wurden schließlich 1646 während des Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt damit sie nicht den näherrückenden Feinden in die Hände fielen.

In aufwändigen Sanierungsarbeiten wurde die Burgruine Hohenfreyberg zwischen 1995 und 2005 saniert. Auf Eisenberg wurden vom örtlichen Burgenverein einige Arbeiten durchgeführt. Heute geben große Schautafeln Besuchern einen Einblick in die Geschichte der Burgen. Wer mag, erfährt im Burgenmuseum in Eisenberg-Zell Wissenswertes über die prächtigen Burgen.